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Ratgeber Solaranlage

Wie lange hält eine Solaranlage?Wartung und Lebensdauer.

Eine Solaranlage läuft 25 bis 30 Jahre und braucht wenig Pflege. Hier sehen Sie, was in dieser Zeit anfällt: Wechselrichter, Kontrolle, Monitoring, Reinigung und Versicherung.

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Ratgeber · Stand Oktober 2026

Solaranlage Wartung im Überblick

Eine Solaranlage läuft in der Regel 25 bis 30 Jahre. In dieser Zeit braucht sie wenig Pflege. Ein Teil der Anlage hat aber eine kürzere Lebensdauer: der Wechselrichter. Dieser Ratgeber zeigt, womit Sie rechnen sollten, damit Ihre Solaranlage über die ganze Laufzeit Strom liefert.

Wie lange halten Module und Wechselrichter?

Die Module haben keine bewegten Teile. Sie altern vor allem durch Wärme, Licht und Wetter, und ihre Leistung sinkt langsam. Die Hersteller geben auf ihren Datenblättern eine Produktgarantie und eine Leistungsgarantie an. Die Laufzeiten unterscheiden sich je nach Hersteller und stehen in der Offerte und im Datenblatt. Bei PV-Modulen lohnt sich deshalb der Blick auf die Garantiebedingungen.

Der Wechselrichter arbeitet dauernd. Er wandelt den Gleichstrom der Module in Netzstrom um und erwärmt sich dabei. Er hält meist 12 bis 15 Jahre. Swissolar geht davon aus, dass er innerhalb der Betriebsdauer einer Anlage einmal ersetzt werden muss. Planen Sie diesen Ersatz bei der Wirtschaftlichkeit ein. Die Kosten für Wechselrichter und Einbau hängen von der Leistung ab und werden mit einer Offerte konkret.

Garantien richtig lesen

Zwei Garantien sind zu unterscheiden. Die Produktgarantie deckt Material- und Verarbeitungsfehler. Die Leistungsgarantie sichert zu, dass die Module nach einer bestimmten Zeit noch einen bestimmten Anteil ihrer Nennleistung bringen. Der Wechselrichter hat eine eigene Garantie. Wie lange sie gilt, unterscheidet sich je nach Hersteller und Gerät, und bei manchen Geräten lässt sie sich verlängern. Lassen Sie sich die Bedingungen in der Offerte nennen und legen Sie die Unterlagen gut ab. Im Garantiefall brauchen Sie Rechnung, Seriennummern und Datenblätter.

Bei der Montage durch eigene Monteure bleibt die Anlage bei einem Ansprechpartner. Das erleichtert Garantiefälle, weil nicht geklärt werden muss, wer welchen Teil gebaut hat.

Was bedeutet Wartung bei einer Solaranlage?

Eine Wartung hält die Anlage in einem betriebsfähigen und sicheren Zustand und verzögert den Verschleiss. Solaranlagen gelten als wartungsarm. Eine gesetzliche Pflicht zur Wartung gibt es nicht. Trotzdem lohnt sich eine Kontrolle durch Fachleute in grösseren Abständen. Dabei prüfen wir:

  • Module auf Risse, Verfärbungen und Hotspots
  • Steckverbinder und Verkabelung
  • Befestigung und Unterkonstruktion
  • Wechselrichter und gespeicherte Fehlermeldungen
  • Ertragswerte im Vergleich zur Prognose

Eine Kontrolle ist am sinnvollsten, wenn ohnehin jemand auf dem Dach ist, etwa bei einer Reinigung oder nach einem Unwetter. Sie findet Fehler, bevor sie Ertrag kosten oder zum Sicherheitsrisiko werden. Wir prüfen auch Anlagen, die wir nicht gebaut haben.

Wozu dient das Monitoring?

Ein Monitoring überwacht den Ertrag Ihrer Anlage. Swissolar empfiehlt es für alle Anlagen, weil niemand über 20 bis 25 Jahre jeden Tag auf das Display des Wechselrichters schaut. Ein Monitoring zeigt Ausfälle des Wechselrichters oder eines Strangs an und stellt den Ertrag nach Jahr, Monat und Stunde dar.

Die meisten heutigen Wechselrichter haben eine Fernüberwachung eingebaut, die ohne zusätzliche Kosten nutzbar ist. Alternativ lässt sich ein externer Datenlogger einsetzen, der verschiedene Wechselrichter überwacht. Sinkt der Ertrag im Vergleich zum Vorjahr ohne erkennbaren Grund oder meldet das System einen Fehler, lohnt sich eine Prüfung. Bei uns erhalten Sie nach der Inbetriebnahme eine App, mit der Sie Ertrag und Verbrauch sehen.

Woran Sie ein Problem früh erkennen

Die meisten Probleme zeigen sich im Ertrag. Diese Zeichen sind ein Anlass für eine Prüfung:

  • ein Ertrag, der deutlich unter dem Vorjahr liegt
  • Fehlermeldungen in der App oder am Wechselrichter
  • ein Strang, der im Vergleich zu den anderen auffällt
  • ein Modul, das verfärbt, heiss oder beschädigt aussieht
  • sichtbarer Schmutz, Laub oder Vogelkot auf den Modulen

Vergleichen Sie den Ertrag am besten über ein ganzes Jahr, weil Wetter und Jahreszeit stark schwanken. Zeigt der Vergleich eine Lücke, die sich nicht erklären lässt, melden Sie sich bei uns. Wir sehen in den Messwerten und auf dem Dach nach, wo die Ursache liegt.

Muss ich die Module reinigen?

Meist nicht. Auf Schrägdächern spült der Regen den Staub ab. Eine Reinigung lohnt sich bei flachen Modulen, in der Nähe von Landwirtschaft, Bäumen oder Vögeln und bei sichtbarem Schmutzfilm. Wir prüfen vor Ort, ob sich das bei Ihrer Anlage rechnet, und sagen es Ihnen, wenn nicht.

Wenn gereinigt wird, dann mit entmineralisiertem Wasser und weicher Bürste, ohne Chemie und ohne Hochdruckreiniger, gesichert gegen Absturz. Wir raten davon ab, die Module selbst auf dem Dach zu reinigen. Einzelheiten finden Sie auf der Seite Reinigung von Solaranlagen. Am besten verbinden Sie die Reinigung mit der Kontrolle.

Ist die Anlage versichert?

Wer die Anlage gegen Schäden versichert, hängt vom Kanton ab. In den meisten Kantonen versichert eine kantonale Gebäudeversicherung die Gebäude. Fest am Gebäude montierte Solaranlagen sind dort in der Regel mitgedeckt. Die Gebäudeversicherung Luzern zum Beispiel deckt fest montierte Anlagen gegen Feuer und Elementarschäden, nicht aber den Ertragsausfall. Die GVZ im Kanton Zürich zählt Solarenergieanlagen zu den mitversicherten Einrichtungen eines Gebäudes.

In Kantonen ohne kantonale Gebäudeversicherung steht die Deckung in Ihrer Police bei einem privaten Versicherer. Das gilt in der Deutschschweiz zum Beispiel für Schwyz, Uri, Obwalden, Appenzell Innerrhoden und das Oberwallis. Prüfen Sie dort, ob Elementarschäden eingeschlossen sind und ob die Anlage in der Versicherungssumme enthalten ist.

Melden Sie eine neue Anlage nach der Inbetriebnahme Ihrem Versicherer und gleichen Sie die Versicherungssumme mit den Baukosten ab. Nach einer Erweiterung gilt dasselbe. Was nach einem Hagelschlag zu tun ist, lesen Sie im Ratgeber Hagelschaden: was tun?.

Wann lohnt sich ein Blick auf die Gesamtanlage?

Nach zehn bis fünfzehn Jahren, wenn der Wechselrichter an der Reihe ist, ändern sich oft auch die Verhältnisse im Haus. Vielleicht fahren Sie ein Elektroauto, haben eine Wärmepumpe eingebaut oder verbrauchen tagsüber mehr Strom. Dann kann ein Batteriespeicher zum Nachrüsten sinnvoll sein. Hat Ihr Dach noch Platz, lässt sich die Anlage erweitern. Beides besprechen wir bei der Kontrolle, ohne Verpflichtung.

Wir rechnen es für Ihre Anlage aus

Ob Kontrolle, Wechselrichter, Reinigung oder Erweiterung: Wir sehen uns Ihre Anlage vor Ort an. Die Besichtigung ist kostenlos und unverbindlich. Innert 72 Stunden danach erhalten Sie eine verbindliche Offerte für das, was bei Ihrer Anlage wirklich nötig ist. Planen Sie eine neue Anlage, finden Sie die Kosten unter Solaranlage Kosten und Amortisation.

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  4. Bewilligung & Förderung

    Meldeverfahren, Netzbetreiber und Pronovo übernehmen wir.

  5. Montage & Inbetriebnahme

    Unsere Monteure, fester Termin, Abnahme mit Ihnen auf dem Dach.

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Ist die Besichtigung wirklich kostenlos?

Ja. Besichtigung und Offerte kosten Sie nichts und verpflichten Sie zu nichts. Sie entscheiden erst, wenn Sie die verbindliche Offerte in den Händen halten.

Wie lange hält eine Solaranlage?

Eine Anlage läuft 25 bis 30 Jahre, die Module oft länger. Die Leistung nimmt über die Jahre langsam ab. Der Wechselrichter hält meist 12 bis 15 Jahre und wird in dieser Zeit einmal ersetzt.

Muss ich meine Solaranlage warten lassen?

Eine gesetzliche Wartungspflicht gibt es nicht. Solaranlagen gelten als wartungsarm. Eine Kontrolle von Modulen, Verkabelung und Wechselrichter durch Fachleute in grösseren Abständen hilft, Fehler früh zu finden.

Was kostet der Ersatz des Wechselrichters?

Das hängt von Leistung und Typ ab. Eine Zahl nennen wir erst nach einem Blick auf Ihre Anlage. Rechnen Sie bei der Planung damit, dass der Wechselrichter nach 12 bis 15 Jahren ersetzt wird.

Brauche ich ein Monitoring?

Swissolar empfiehlt es für alle Anlagen. Die meisten heutigen Wechselrichter haben eine Fernüberwachung eingebaut. So fällt ein Ausfall auf, auch wenn niemand auf das Display schaut.

Ist meine Solaranlage versichert?

Das hängt vom Kanton und von Ihrer Police ab. Fest montierte Anlagen sind oft über die Gebäudeversicherung mitgedeckt. In Kantonen mit privaten Versicherern steht die Deckung in der Police. Fragen Sie Ihren Versicherer.

Muss ich die Module regelmässig reinigen?

Meist nicht. Auf Schrägdächern spült der Regen den Staub ab. Bei flacher Neigung, Landwirtschaft in der Nähe, Bäumen oder Vögeln kann sich eine Reinigung lohnen. Wir prüfen das vor Ort.

In welchen Regionen sind Sie unterwegs?

In der ganzen Deutschschweiz. Am häufigsten bauen wir in den Kantonen Zürich, St. Gallen, Schwyz und Aargau. Unsere Standorte sind in Zumikon ZH und Lachen SZ.

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Wir prüfen Dach, Elektroanlage und Ihren Verbrauch. Danach wissen Sie, was auf Ihrem Dach möglich ist, was es kostet und welche Förderbeiträge Sie erhalten. Die verbindliche Offerte folgt innert 72 Stunden.

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